Ziel ist dabei die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen, klimaneutralen Industrie sowie die langfristige Unabhängigkeit Deutschlands vom Import fossiler Rohstoffe. Neben der Verwertung von Abfall- und Reststoffen spielt dabei insbesondere die direkte Nutzung von Kohlenstoffdioxid als Rohstoff eine zentrale Rolle.
Drei der zehn geförderten Projekte, nämlich C1TOCO, eCO2DIS und Pythagoras, finden unter Beteiligung des TUM Campus Straubing, repräsentiert durch die TUM-Arbeitsgruppen von Prof. Plumeré (Elektrobiotechnologie), Prof. Sieber (Chemie biogener Rohstoffe) und Prof. Zavrel (Bioverfahrenstechnik), statt. Um den projektübergreifenden Wissenstransfer und den persönlichen Kontakt zu stärken sowie Synergien für zukünftige Projekte zu ermitteln, fand diese Woche ein gemeinsames Projekttreffen am TUM Campus in Straubing statt.
Neben den externen Projektpartnern waren außerdem die Projektkoordinatoren Dr. Müller sowie Dr. Nachreiner vom Projektträger Jülich beim Treffen anwesend. So konnten sich die Projektverantwortlichen nicht nur einen persönlichen Eindruck von den bisher erreichten Meilensteinen und vom generellen Fortschritt der einzelnen Projekte verschaffen, sondern auch aktiv an den regen Diskussionen, die sich an die Fachvorträge anschlossen, teilnehmen. Abgerundet wurde das Projekttreffen durch ein gemeinsames Abendessen im Gasthaus „Bayerischer Löwe“, sowie einen Besuch der im Bau befindlichen Pilotanlage am Straubing Hafen und des BioCampus Straubing-Sand.